Da ich seit geraumer Zeit einen Roggensauerteig im Kühlschrank beherberge, war es nun mal an der Zeit ein wenig zu experimentieren. Man kann diese sauren Freunde ja sehr schön umerziehen – also ab ins Umerziehungslager und einen Dinkelvollkornsauerteig gezüchtet.
Zutaten:
- 1kg Dinkelvollkornmehl
- 15g Caro- oder Malzkaffee alternativ Backmalz (optional)
- 20g Salz
- 400ml Wasser (lauwarm)
- 400ml Buttermilch (Zimmertemperatur)
- mind. 2 ordentliche EL Dinkelsauerteig
- 2 TL Zucker, besser Honig
Alles in eine große Schüssel, den Zucker vorher in dem lauwarmen Wasser auflösen, mit dem Rest gut vermengen. Sollte der Teig eine zu trockene, bröselige Konsistenz haben, den Rest Buttermilch oder noch etwas Wasser zugeben. Dann zugedeckt in der Küche (22-23 Grad) stehen lassen. 10 Stunden sollten es mindestens sein. Der Teig sollte anschließend um ca. das Doppelte aufgegangen sein und eine fluffige Konsistenz haben.
Den Teig nochmals durchkneten – Dinkel mag es nicht, intensiv geknetet zu werden. Also max. 5 Minuten verrühren. Dann Teigkugeln formen und aufs Backblech setzen. Dort müssen sie nochmal 30 Minuten ruhen.
Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und gleich eine feuerfeste Schüssel mit Wasser hineinstellen. Die Brötchen kreuzweise einschneiden und mit einem Zerstäuber etwas anfeuchten. Ca. 25-30 Minuten knusprig braun backen.
Die Brötchen lassen sich übrigens auch prima einfrieren.